
“Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” ist ein gutes Motto, durch das ich mich gerne leiten lasse, aber mal ganz ehrlich: wenn man viel zu früh ist, die Sonne scheint und es tut sich ein nettes Restaurant vor, dann liegt es doch vor der Hand, dort eine Tasse Kaffe/Tee zu trinken und die Morgensonne zu genießen?
Heute auf unserem Terminkalender: zwei Praktikumsbesuche. Das erste Gespräch fand in Kreuzberg statt, anschließend ein guter Mittagtisch auf der Terrasse eines russischen Restaurants und danach noch ein Praktikumsgespräch. Bei beiden Firmen haben wir Vereinbarungen getroffen. Außerdem den haben wir den Ausbau der Praktikumsstellen besprochen und vorläufige Absprachen über das Anwerben von neuen Praktikumsbetrieben in Berlin getroffen. Unter der Führung unseres deutschen Kollegen den „Französischen Turm“ bestiegen und eine fantastischen Aussicht über Berlin genossen.
Inzwischen besuchten die Studenten unter uns wieder ihre Sprachkurse, die von einem ausgezeichneten Niveau waren, wie man von den Kollegen hörte. Danach haben wir uns wieder mit den deutschen Kollegen getroffen und uns über eine weitere Ausarbeitung des internationalen Projekts beraten.
Der Höhepunkt des Tages war der Besuch an Checkpoint Charlie und eine Führung durch das Museum, bei der die unterschiedlichen Fluchtversuche erörtert wurden. Der Führer machte auf ziemlich irritierende Art und Weise immer wieder deutlich, dass der Großteil unserer Gruppe wegen ihrer übermäßigen Körpergröße VÖLLIG!!! unfähig gewesen wären an diesen Fluchtversuchen teilzuhaben. Ich wurde buchstäblich jedes Mal wieder nach vorne geschoben als das Schulvorbild für den perfekten Flüchtling, was ich in derselben Nacht noch unter Beweis stellen würde, indem ich mich gezwungenermaßen längs in ein Taxi legte, weil die Herren Kollegen unbedingt zu fünft in ein Taxi wollten und unser ghanesische Taxifahrer Angst vor einer polizeilichen Verfolgung hatte.
Aber immer alles der Reihe nach:
Nach Checkpoint Charlie haben wir mit der ganzen Gruppe noch etwas gegessen beim Spanier. Drei der Praktikanten schlossen sich bei uns an und wir haben noch ein bisschen gequatscht über ihre Erfahrungen in Sachen internationales Praktikum.
Danach noch mit ein paar Leuten unserer Gruppe etwas getrunken, im Anschluss dessen sich obengenannter Vorfall ereignete.
Fazit des Tages: In der Kürze liegt die Würze!