Brandenburger Tor (D)

photogrid_1460440697022.jpgSo, den zweiten Punkt meiner Wunschliste auch schon durchgestrichen. Und das schon in den frühen Morgenstunden! Auf dem Weg zu unserem ersten Praktikumsbesuch bin ich durch das Brandenburger Tor gegangen!
Das war ein ganz besonderes Gefühl! Erst mit der S-Bahn bis zum Brandenburger Tor gefahren und dann hindurchgelaufen, danach ein herrlicher Spaziergang mit meinem Deutschkollegen in Richtung der Firma, an der einer unserer Schüler ein Praktikum macht. Wir sollten uns mit unserem Berliner Kollegen dort treffen zwecks eines Gesprächs mit jenem Schüler und seinem Praktikumsbegleiter. Es freute uns sehr zu hören, dass man sehr zufrieden mit ihm war und dass auch ihm das Praktikum sehr gefallen hatte. Wir haben außerdem mit dem Firmeninhaber Vereinbarungen treffen können bezüglich einer Fortsetzung bzw. eines Ausbaus unserer Beziehungen.  Die Firma ist sehr wohl geneigt in Zukunft sogar mehrere Praktikanten aufzunehmen, eventuell sogar mit Perspektive auf eine Festanstellung.
Nach diesem erfolgreichen Termin fuhr unser deutsche Kollege uns in das Institut zurück, wo unsere anderen Kollegen noch in den Sprachkursen waren. Ui! Jetzt wurde es zeitlich knapp! Unser Zeitplan ließ keinen Raum für ein Mittagessen, die meisten konnten sich lediglich schnell ein belegtes Brötchen reinziehen. Und weiter ging´s zum nächsten Programmpunkt: Betriebsbesuch bei bluewater, zusammen mit drei Berliner Kollegen. Bluewater ist eine Art Callcenter, eine schöner Betrieb, der auf großartige Weise seine Praktikanten ausbildet. Viel gelernt über die Unterschiede in den (Aus)bildungssystemen beider Länder.
Auf dem Rückweg mit der U-Bahn am Alexanderplatz ausgestiegen und zu Fuß ins Institut zurück.
In einem Restaurant in der Kulturbrauerei sehr gut gegessen und danach wieder (!) zum Brandenburger Tor. Jetzt „by night”. Danach am Reichstag und Holocaust Monument entlang, was im Dunkeln ein ganz besonderes Erlebnis war.
Das „junge Gemüse“ besuchte noch eine Kneipe in der Nähe, während die Übrigen wieder in Richtung Institut zogen, um in der dortigen Nähe in einer Kneipe mit dem witzigen Namen „entweder oder“ noch ein Bierchen/Caipirinha zu trinken und über die gute alte Zeit zu philosophieren. Ein recht angenehmer Abschluss eines schönen und erfolgreichen Tages. Ich freue mich schon auf morgen!

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